Henri Busz von Busz-Ladru in Holwierde installierte 2017 drei Windkraftanlagen. Wer auf der N33 unterwegs ist, kennt ihr markantes Design – die Anlagen stehen direkt an der Straße.
„Ich musste noch nie irgendwo nachhaken. Ecoways erhält automatisch eine Benachrichtigung, wenn eine Anlage ausfällt, und kümmert sich darum. Diese Form der Energieerzeugung kann ich anderen Landwirten empfehlen."
Der Betrieb Busz-Ladru besteht aus Geflügelhaltung und Ackerbau und ist auf zwei Standorte im äußersten Nordosten der Provinz Groningen verteilt. Henri Busz übernahm den Betrieb von seinen Eltern, die ebenfalls in dieser Region wirtschafteten und den Geflügelzweig des Unternehmens aufbauten.
Am Standort im Dorf Holwierde werden heute 34.000 Hühner mit dem ‚Beter-Leven‘-Tierschutzlabel gehalten. Der zweite Standort, unweit davon in Losdorp, umfasst rund 60 Hektar Ackerfläche mit Weizen und Zuckerrüben sowie zusätzlich gepachtete Flächen für den Kartoffelanbau.
Henri hatte den Weg zur energetischen Eigenversorgung bereits vor der Installation der drei Windkraftanlagen eingeschlagen, indem am Standort Losdorp Solarmodule installiert wurden.
Für den Standort Holwierde erwies sich Windenergie als die bessere Wahl:
„Aufgrund der unsicheren Regelungen zur Stromverrechnung und des kontinuierlichen Energiebedarfs unseres Betriebs in Holwierde haben wir uns dort für Windenergie entschieden. Schließlich weht der Wind Tag und Nacht, während die Sonne nur tagsüber scheint.“
Nach unseren ursprünglichen Berechnungen hätte Henri idealerweise dreieinhalb Windkraftanlagen benötigt. Damals lag sein jährlicher Stromverbrauch bei 120.000 kWh, wobei jede Anlage rund 35.000 kWh erzeugt.
„Deshalb habe ich über zusätzliche Solarmodule nachgedacht, doch das Dach des Stalls erwies sich dafür als ungeeignet. Im Nachhinein war das ein Glücksfall, denn wir sind von 85.000 konventionellen Hühnern auf 34.000 Hühner mit dem niederländischen Beter-Leven-Tierschutzlabel umgestiegen. Diese benötigen weniger Lüftung und haben daher einen geringeren Energieverbrauch.“
Mit Solarenergie allein kann man nicht autark sein. Dazu braucht es auch Windenergie. Mit einem kleinen Windrad versorgen Sie Ihren Hof in den Wintermonaten mit Energie, Sonnenkollektoren sorgen in den Sommermonaten für die nötige Unterstützung.
Die besten Ergebnisse erzielen wir in der Regel mit einer Kombination aus 2/3 Wind und 1/3 Solar.
Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs des Betriebs entfallen auf die Lüftung der Küken. Diese Anlage läuft dauerhaft. Da die Sonne nicht immer scheint, der Wind jedoch Tag und Nacht wehen kann, entschied sich Henri in Holwierde für Windenergie.
„Im Sommer lüften wir mehr als im Winter. Vor allem wenn die Küken etwas größer sind, kommt es zu Verbrauchsspitzen. In dieser Hinsicht könnten Solarmodule sinnvoll sein, da man im Sommer die meisten Sonnenstunden hat. Aktuell reicht die Windenergie jedoch mehr als aus.“
Die Installation verlief reibungslos – ebenso wie die Beantragung der kommunalen Genehmigung und der ISDE-Förderung. Für Henri fiel dabei kaum Aufwand an. In den vergangenen sieben Jahren kam es zwar vereinzelt zu Störungen, doch auch diese wurden behoben, noch bevor er davon wusste.
„Ich musste noch nie irgendwo nachhaken. Ecoways erhält automatisch eine Benachrichtigung, wenn eine Anlage ausfällt, und kümmert sich darum. Diese Form der Energieerzeugung kann ich anderen Landwirten empfehlen – vorausgesetzt, sie passt zum Betrieb. Wenn man als Landwirt einen konstanten Energiebedarf hat, würde ich es auf jeden Fall machen.“
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